Hermaringen an der Brenz ist eine Gemeinde in Baden Württemberg am Rande der Schwäbischen Alb.
Mit knapp 2300 Einwohnern ist sie die kleinste selbstständige Gemeinde im Landkreis Heidenheim. Zu Hermaringen gehören die Teilorte Allewind, Gerschweiler und Hohweier.
Hermaringen wurde im Jahr 1216 - damals unter der Herrschaft der Grafschaft Dillingen - erstmals urkundlich
erwähnt. Ortsherren waren seit dem 13. Jahrhundert die Güssen, die die gleichnamige Burg erbauten. Die Reichsstädte Ulm, Lauingen und Giengen an der Brenz zerstörten im Jahr 1448 die Güssenburg. Das Hermaringer Wappen zeigt im Schildhaupt drei sechsstrahlige silberne Sterne , das Zeichen der Güssen.
Die Burg bzw. deren Ruine ist bis heute das Wahrzeichen Hermaringens geblieben, nach einer Restauration durch den Förderverein Güssenburg und der Gemeinde ist das ehemalige Burgareal mit der Schildmauer und dem Turm ein idealer Ort für Veranstaltungen geworden. Konzerte, das beliebte Hermaringer Dorffest sowie das Burgfest des Musikvereins - die ehemalige Raubritterburg entwickelte sich zu einem Mittelpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Hermaringen.
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